Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012!
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Dienstag, 6. September 2011
Der Kastanienminiermotte auf der Spur...
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| Schadbild an Roßkastanienblatt |
In den letzten Jahren sehe ich immer häufiger Roßkastanien, deren Blätter sich bereits mitten im Sommer herbstlich braun verfärbt haben und welken - ein wirklich trauriger Anblick! Da jetzt auch unser Kastanienbaum im Garten betroffen ist und Blätter mit braunen Flecken hat, wollte ich nun doch mal genau wissen, was diese Blattschäden hervorruft. Ich habe also im WWW recherchiert und dabei herausgefunden, dass die Kastanienminiermotte (Cameraria ohridella) der Verursacher der Schäden ist. Dieser unscheinbare kleine Falter ist ein Kleinschmetterling aus der Familie der Miniermotten (Gracillariidae), er ist rotbraun mit 3 weißen Querstreifen. Da er 1984 erstmals in Mazedonien entdeckt wurde, nennt man ihn auch Balkan-Miniermotte.
Die Wirtspflanze der Motte ist die Roßkastanie, bevorzugt die weiß blühende, auf deren Blattoberseiten sie vom Frühjahr bis in den Herbst hinein ihre Eier ablegt. Nach dem Schlüpfen bohren sich die Larven in die Blätter und legen Gänge (Minen) an. In diesen Minen, die sie mit der Zeit erweitern, ernähren sie sich zunächst vom Pflanzensaft, in späteren Larvenstadien auch vom Gewebe der Kastanienblätter. Die Fraßgänge (Minen) der Larven werden schnell braun und vertrocknen, die Blätter beginnen dann zu welken. Nach dem fünften Larvenstadium spinnen sie sich ein und verpuppen sich. Nach ca. 14 Tage schlüpfen dann die neuen Falter, es gibt 3-4 Generationen im Jahr! Der Falter selbst ist winzig, nur bis 5 mm lang, wahrscheinlich habe ich ihn deshalb auch noch nie zu Gesicht bekommen.
Mein Forscherdrang hat mir aber keine Ruhe gelassen, ich habe ein befallenes Blatt mal genauer untersucht und eine der Minen geöffnet - und tatsächlich habe ich dort eine Larve gefunden. Dass solche winzigen, nur bis zu 4 mm langen Räupchen derartige Schäden an Kastanien hervorrufen können, kann ich kaum glauben.
| Makroaufnahme der Larve (siehe Pfeil im ersten Foto) |
Ein wirksames Mittel gegen die Kastanienminiermotte gibt es leider noch nicht. Man kann lediglich die 1. Population im Frühjahr eindämmen, indem man das gefallene Laub regelmäßig entfernt und verbrennt (oder im Restmüll entsorgt). Die Puppen überwintern nämlich in den Blättern und schlüpfen dann im Frühling als Schmetterlinge - der Zyklus beginnt also wieder von Neuem.
Samstag, 3. September 2011
Eichhörnchen auf Diebestour...
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| Eichhörnchen, Sommer 2011 |
Montag, 8. August 2011
Planet der Affen
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| Taylors erste Worte, nachdem er wieder sprechen kann: "Get your stinking paws off me, you damned dirty ape." |
Der Filmabend beginnt um 21:40 Uhr mit "Planet der Affen" (USA 1967). Weiter geht es mit "Rückkehr zum Planet der Affen" (USA 1969) um 23:40 Uhr, "Flucht vom Planet der Affen" (USA 1971) um 1:25 Uhr und zu guter letzt um 3:00 auch noch "Eroberung vom Planet der Affen" (USA 1972). Ich werde alle vier Filme aufzeichnen (und natürlich später auch ansehen), obwohl für mich eigentlich der erste (und evtl. noch der zweite) Teil der Beste ist.
Ich habe "Planet der Affen" zum ersten Mal 1969 im Kino gesehen. Unvergesslich ist mir das Ende, als Taylor die Freiheitsstatue entdeckt und erkennen muss, dass er sich auf der durch einen Atomkrieg zerstörten Erde befindet und wie er nach dieser Erkenntnis die Menschheit verflucht, die die Zivilisation vernichtet hat. Das ist für mich bis heute eine der eindrucksvollsten Szene im Science Fiction Genre. Wenn man den Film bereits kennt, ist dieser Überraschungseffekt zwar weg, aber der Film ist und bleibt spannend und beeindruckt mich immer noch.
Der Film basiert übrigens auf der Novelle von Pierre Boulle "Planet der Affen " (La planète des singes), die er 1963 geschrieben hat - von ihm stammt auch der Roman "Die Brücke am Kwai " (Le pont de la rivière Kwai), der ebenfalls verfilmt wurde (1957).
Donnerstag, 14. Juli 2011
Lug und Trug
Als ich am Sonntag den Beitrag zum Wolkenbruch geschrieben habe, ist mit wieder in den Sinn gekommen, wie man als Kind doch so manches mal von den Erwachsenen hereingelegt und angelogen wurde. Die meisten Geschichten vergisst man, andere aber bleiben einem im Gedächtnis, auch wenn sie noch so unbedeutend sind.
Ich war als Kind ziemlich klein und habe mir natürlich immer sehr gewünscht, groß zu sein. Mein Vater erzählte mir damals, dass man wachsen würde, wenn man sich im Sommer in den Regen stellt. Das leuchtete mir ein, Blumen wachsen ja auch wenn man sie gießt. Ich weiß jetzt nicht mehr, wie oft und wie lange ich damals im Regen stand - genutzt hat es jedenfalls nichts...ich bin auch heute nicht sehr groß.
Ein anderes mal hat mich mein Onkel Kurt hereingelegt. Zu meiner Kommunion bekam ich neue schwarze Lackschuhe, mit einem Riemchen, das man seitlich mit einem Druckknopf schließen konnte. Die Schuhe haben mich aber genau an dieser Stelle furchtbar gedrückt. (Auf meinen Kommunion-Fotos sieht man noch, dass ich die Riemchen immer offen gelassen habe).
Weil ich so jammerte, hat mein Onkel die Schuhe "repariert", so sah es zumindest aus. Als ich sie wieder anzog, fragte er mich, ob es jetzt besser sei. Warum ich damals Ja sagte weiß ich nicht, vielleicht wollte ich nur höflich sein, denn die Schuhe drückten mich genauso wie zuvor. Dieses Ja ärgert mich aber bis heute, denn mein Onkel hatte gar nichts an den Schuhen verändert, das habe ich schon damals irgendwie gemerkt...er hat mich reingelegt.
Als kleines Mädchen war ich manchmal im Sommer bei Verwandten auf dem Land und habe dort mit den einheimischen Kindern gespielt. Einige Buben haben mich dabei gefragt, ob ich, sobald es dunkel würde, mit ihnen in den Wald gehen wollte, "Elwedritsche" fangen. Dafür bräuchte man Laternen - die hätten sie schon - und einen großen Kartoffelsack - den sollte ich mitbringen.
Natürlich wusste ich nicht, was "Elwedritsche" sind, aber die Buben haben mir diese unglaublichen, märchenhaften Wesen in glühenden Farben geschildert. Ganz klar, dass ich da mitgehen und auch eines fangen wollte. Als ich zu Hause meine Tante um einen großen Sack bat, wollte sie natürlich wissen was ich damit vor hatte. Ich erzählte ihr also, dass ich heute Nacht mit den anderen im Wald "Elwedritsche" fangen wollte. Das hat sie mir auf der Stelle strengstens verboten! Sie hat einfach behauptet, "Elwedritsche" gäbe es überhaupt nicht, damit wollte man nur Stadtkinder - vor allem dumme Mädchen wie mich - hereinlegen. Ich war schwer enttäuscht von ihr - ich glaubte ihr natürlich kein einziges Wort...alles nur Lug und Trug.
Ich war als Kind ziemlich klein und habe mir natürlich immer sehr gewünscht, groß zu sein. Mein Vater erzählte mir damals, dass man wachsen würde, wenn man sich im Sommer in den Regen stellt. Das leuchtete mir ein, Blumen wachsen ja auch wenn man sie gießt. Ich weiß jetzt nicht mehr, wie oft und wie lange ich damals im Regen stand - genutzt hat es jedenfalls nichts...ich bin auch heute nicht sehr groß.
Ein anderes mal hat mich mein Onkel Kurt hereingelegt. Zu meiner Kommunion bekam ich neue schwarze Lackschuhe, mit einem Riemchen, das man seitlich mit einem Druckknopf schließen konnte. Die Schuhe haben mich aber genau an dieser Stelle furchtbar gedrückt. (Auf meinen Kommunion-Fotos sieht man noch, dass ich die Riemchen immer offen gelassen habe).
Weil ich so jammerte, hat mein Onkel die Schuhe "repariert", so sah es zumindest aus. Als ich sie wieder anzog, fragte er mich, ob es jetzt besser sei. Warum ich damals Ja sagte weiß ich nicht, vielleicht wollte ich nur höflich sein, denn die Schuhe drückten mich genauso wie zuvor. Dieses Ja ärgert mich aber bis heute, denn mein Onkel hatte gar nichts an den Schuhen verändert, das habe ich schon damals irgendwie gemerkt...er hat mich reingelegt.
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| Ein Elwedritsch schlüpft aus dem Ei (Elwedritsche-Brunnen Neustadt/Wstr., Foto: Immanuel Giel) |
Natürlich wusste ich nicht, was "Elwedritsche" sind, aber die Buben haben mir diese unglaublichen, märchenhaften Wesen in glühenden Farben geschildert. Ganz klar, dass ich da mitgehen und auch eines fangen wollte. Als ich zu Hause meine Tante um einen großen Sack bat, wollte sie natürlich wissen was ich damit vor hatte. Ich erzählte ihr also, dass ich heute Nacht mit den anderen im Wald "Elwedritsche" fangen wollte. Das hat sie mir auf der Stelle strengstens verboten! Sie hat einfach behauptet, "Elwedritsche" gäbe es überhaupt nicht, damit wollte man nur Stadtkinder - vor allem dumme Mädchen wie mich - hereinlegen. Ich war schwer enttäuscht von ihr - ich glaubte ihr natürlich kein einziges Wort...alles nur Lug und Trug.
Sonntag, 10. Juli 2011
Erst Wolkenbruch, dann Regenbogen
Gerade ging hier ein schwerer Wolkenbruch nieder. Ich habe gleich mein Auto raus gestellt, so wird es kostenlos gewaschen. Bei Hagel ist das natürlich weniger empfehlenswert...
Der Wolkenbruch ist schon vorbei, die Sonne scheint wieder und mein Auto ist sauber. So ist's recht!
Der Wolkenbruch ist schon vorbei, die Sonne scheint wieder und mein Auto ist sauber. So ist's recht!
Gruß an die Küche...
Mein Mann hält es mit dem Loben gewöhnlich so wie die Schwaben: "Nix gsagt isch gnug globt". Auf deutsch: "Nichts gesagt ist genug gelobt". Umso mehr erstaunt war ich über seine Notiz an der Küchentafel - sogar mit Herz und Pfeil! Und das nach über 40 Jahren Ehe - so ein herz-liches Lob erfreut wohl jede Köchin. Es gab aber auch etwas ganz besonders Gutes, nämlich Schweinefilet mit Majoran und Apfel. Mir scheint, da werden Männerherzen schwach...sollte man sich vielleicht merken.
Montag, 4. Juli 2011
Wespen in unserem Garten
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| Wespen an der Vogeltränke |
Dienstag, 31. Mai 2011
Es gibt keine Bienen mehr...
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| Honigbiene bei der Arbeit |
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| Goldkäfer |
Montag, 2. Mai 2011
Mückenlocher Kerwe 2011
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| Kerwebüttel und Kerweschlumpl |
Diesmal waren auch wieder Fahrgeschäfte und Verkaufsstände da, das war schön, denn was wäre eine Kerwe ohne gebrannte Mandeln und ohne Auto-Scooter - oder "Boxautos", wie man hier bei uns sagt. Es gab auch ein Kinderkarussell und sogar eine Schiffschaukel, die war aber leider nur schwach besucht. Vielleicht wissen die jungen Leute ja nicht mehr, wie so was altmodisches funktioniert...dazu gibt es keine Apps, dazu braucht man nur Muskelschmalz! Die Fahrpreise waren erfreulich moderat. Alles in allem war es eine gelungene Kerwe. Die Veranstaltungen waren gut besucht und jeder hatte seinen Spaß, sogar das Wetter hat mitgespielt. Traditionsgemäß ist es zur Kerwe nämlich schlecht, oft regnet es oder es ist kalt und windig. Der Verein konnte mit der Kerwe 2011 wirklich zufrieden sein.
Unsere Kerweschlumpl sah übrigens extrem gut aus in diesem Jahr, ganz schick gekleidet und gut geschminkt, eine echte Augenweide! Für Interessierte - hier ist auch noch der Link zu meinen Kerwe-Fotos.
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