Donnerstag, 15. Juli 2010

Glück gehabt!

Cocktailtomaten
Das gestrige Unwetter und den Sturm haben meine Pflanzen auf dem Balkon zum Glück ohne größere Schäden überstanden, nur meinen Paprika hat es umgeworfen und die Tomatenpflanzen sind etwas zerzaust. Früher sind bei Sturm die Tomaten durch die Gegend geflogen, in diesem Jahr haben wir die zwei Töpfe auf ein Brett geschraubt, was sich sturmmäßig gut bewährt hat. Zum Glück ist meinem Kumquat und dem Orangenbäumchen nichts passiert!

Orangenbäumchen und Kumquat

Dumm gelaufen...

Am Dienstag den 13ten bin ich Einkaufen gefahren. An einer Kreuzung im Ort wollte ein Audi-Fahrer zurücksetzen - links war eine Baustelle - hat mich dabei aber komplett übersehen und ist mir vorne drauf gekracht. Später bin ich dann auf dem Parkplatz beim Supermarkt von einer ausparkenden Autofahrerin fast umgefahren worden. Auf dem Heimweg  hat mir dann zu guter Letzt ein Heizöl-Transporter in unserer Straße (Sackgasse) den Weg zum Haus versperrt und ich konnte nicht vorbei fahren, weil auf der Gegenseite ein Auto schlau geparkt hat. Ich musste bei der Hitze so lange warten, bis er mit seiner Riesen-Öllieferung fertig war. Manche Tage sollte man einfach nicht aus dem Haus gehen...

Sonntag, 11. Juli 2010

Wespen beim Hausbau

Ich habe mich schon seit einiger Zeit darüber gewundert, warum auf meinem Balkon ständig kleine Lehmbröckchen liegen. Fege ich sie weg, liegen am nächsten Tag wieder neue da. Durch Zufall habe ich entdeckt, dass sich Wespen in unserem Garten ein unterirdisches Nest gebaut haben. Trotz der Gefahr für Leib und Leben, habe ich ein Video vom Ausbau dieses Nestes gemacht. Man kann gut sehen, wie die ausfliegenden Wespen Erde aus dem Bau wegtragen. Wahrscheinlich benutzen sie unseren Balkon anschließend als nahegelegene Erddeponie. Das Rätsel wurde also gelöst!

Donnerstag, 24. Juni 2010

Ich habe eine Vuvuzela-Infektion...

Bei dem gestrigen Biss meiner Vuvuzela bin ich wohl infiziert worden, denn ich verspüre seither immer wieder den unbändigen Drang auf ihr zu blasen. Gestern beim Spiel Deutschland-Ghana fiel es ja noch nicht so auf, wenn ich ab und zu mal auf den Balkon ging um meiner Vuvu wunderbare Töne zu entlocken - ich bin nämlich offensichtlich ein Naturtalent für Vuvuzelas - aber heute irritiert es mein Umfeld und die Nachbarn doch schon etwas, wenn ich immer mal wieder auf den Balkon laufe um zu blasen. Ich kann mich gegen diesen inneren Drang kaum wehren, der satte, laute Ton dieses Horns wirkt auf mich irgendwie befreiend. Meine Vuvuzela und ich - wir sind eins! Kein Wunder - schließlich steckt in ihr auch ein Stück von mir...

Mittwoch, 23. Juni 2010

Von der Vuvuzela gebissen!

Eine Vuvuzela gehört ja, zumindest während der WM, zum guten Ton. Als mein bevorzugter Supermarkt die Dinger für nur zweieinhalb Euronen anbot, habe ich natürlich gleich zugegriffen, am Abend stand ja das "Schicksalsspiel" Deutschland-Ghana an, da wollte ich vorbereitet sein.
Beim Zusammenstecken der drei Teile ist es dann passiert - die Vuvuzela hat mich gebissen! Ein Stück von mir steckt nun für immer in meiner Vuvuzela - hoffentlich entwickelt sich daraus keine unerwünschte Mutation...

Samstag, 12. Juni 2010

Mein Kumquat - der erste Nachwuchs!

Kumquat-Nachwuchs

Im April habe ich mir noch Sorgen um mein neues Kumquat-Bäumchen gemacht (siehe Post), aber bis jetzt ist alles gut gegangen. Das Bäumchen steht seit Mai auf dem Balkon und obwohl es doch so lange kalt war, gedeiht es gut, es hängen auch immer noch Früchte dran. Inzwischen habe ich es in einen größeren Topf in Spezialerde für Zitrusfrüchte gesetzt, es ist anscheinend gut angewachsen, denn es treibt auch schon neu aus.

Da ich Experimente liebe, habe ich einen Anzuchtversuch mit einigen Kumquatsamen gewagt. Das Ergebnis seht ihr im Foto oben: von vier Samen ist immerhin einer aufgegangen! Wenn ich weiter Glück habe, wird mein  Nachwuchs in etwa 5 Jahren zum ersten mal blühen und dann hoffentlich auch Früchte tragen. Ob ich das in meinem fortgeschrittenem Alter noch erlebe? Ich weiß es nicht. Vielleicht sollte ich meinen Nachwuchs besser rechtzeitig zur Adoption freigeben...

Freitag, 11. Juni 2010

Zum WM-Start: Fussball-Weisheiten für Dummies

Frau hat selber wenig Ahnung vom Fußball, will aber bei der Fußball-WM trotzdem mitreden? Hier einige Kicker-Phrasen, mit denen man, zum richtigen Zeitpunkt angewendet, ordentlich Eindruck schinden kann:

"Da muss mehr aus der Mitte kommen"
Wann anwenden? Wenn keine Tore fallen.

"Die stehen viel zu tief"
Wann anwenden? Wenn Ihre Mitgucker Kommentare abgeben, aus denen Sie schließen können, dass eine der Mannschaften "defensiv eingestellt" ist. Oder "wie Inter" spielt.

"Das ist eben kein Fritz-Walter-Wetter"
Wann anwenden? Wenn die deutsche Nationalmannschaft bei Sonnenschein und Hitze schlecht spielt.

"Da kommt einfach zu wenig Druck von den Außen"
Wann anwenden? Wenn die Deutschen keine Tore schießen und Sie die Namen "Marin" und "Trochowski" seit längerem nicht vom Kommentator gehört haben, diese also nicht häufig in Aktion sind.

"Is' halt kein Collina"
Wann anwenden? Wenn der Schiedsrichter Tomaten auf den Augen hat.

"In England pfeift das keiner"
Wann anwenden? Wenn ein deutscher Spieler wegen eines Fouls die gelbe (oder gar rote) Karte sieht.

"Den macht doch sogar meine Oma!"
Wann anwenden? Wenn ein Spieler vorm gegnerischen Tor ungehindert zum Schuss kommt, den Ball aber trotzdem nicht "reinmacht".

"Den hätt' ich gar nicht aufgestellt, der reißt doch im Verein auch nichts mehr"
Wann anwenden? Wenn Miroslav Klose keine Tore schießt.

"Da gehen zu viele Pässe ins Leere"
Wann anwenden? Bei einer schlecht spielenden Mannschaft, die den Ball immer wieder an die Gegner verliert.

"Das Tor hat sich angedeutet"
Wann anwenden? Nachdem ein Ball des offensichtlich überlegenen Teams ins Netz ging.

"Ein frühes Tor täte dem Spiel gut"
Wann anwenden? Wenn sich beide Teams in der ersten Spielphase eher defensiv verhalten und (wichtig!) noch kein Tor gefallen ist.

(Quelle: SPON)

Unglaublich!

Jetzt weiß ich endlich, wer diese Sauerei auf meinem Balkon macht! Klar, dass man nach dem Gemetzel ein Bad benötigt...

Donnerstag, 3. Juni 2010

Schweigemarsch und Mahnwache - für einen Hund!

Vor fünf Wochen wurde auf einer Straße in Zuzenhausen ein Hund in erbärmlichem Zustand gefunden. Das arme Tier konnte nicht mehr gerettet werden und musste eingeschläfert werden. Vom Tierheim bekam es posthum den Namen „Joshi“. In der RNZ von gestern konnte man dazu jetzt folgendes lesen:

» .... Eine von der Sinsheimerin Ramona G. für „Joshi“ ins Leben gerufene Internet-Plattform zählt inzwischen 28000 eingetragene Mitglieder. Virtuelle Gedenksteine wurden errichtet, Gedichte über das Los des geschundenen Hundes geschrieben, symbolische Kerzen angezündet. .... Die Neckargemünderin Claudia T. organisiert einen Schweigemarsch und eine Mahnwache für „Joshi“. Die Kundgebung – die erste Demonstration in der 1200-jährigen Geschichte des beschaulichen 2000-Seelen-Dorfs – findet am kommenden Samstag um 16 Uhr statt, der Abschluss ist am Fundort des Hundes. Man rechnet mit über 1000 Teilnehmern ....«

Mahnwachen, Schweigemarsch, Gedenksteine und Gedichte – für einen Hund. Alles was recht ist, so was nenne ich pervers.

Sonntag, 23. Mai 2010

Morgens um sieben ist meine Welt noch in Ordnung...

Es ist Pfingsten. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint, es ist endlich warm geworden. Jetzt auf der Terrasse frühstücken und die lang vermisste Sonne genießen. Lesen, Sonne tanken, faulenzen. Das Leben kann so schön sein!

Ja, das könnte es - leider nicht für mich. Zum zweiten mal veranstaltet der BSC über Pfingsten nämlich sein Jugendturnier, den sog. Kirchberg-Cup. Das Turnier geht vom 21. - 24. Mai. Ich wohne unterhalb des Sportplatzes, das bedeutet für mich: 4 Tage lang, von morgens 9 Uhr bis abends 18 Uhr, unendlich viele Lautsprecherdurchsagen, unterbrochen nur von lautem Musikgedudel oder zur Abwechslung auch mal von Sirenengeheul - wuiwui-wuiwui-wuiwui. Stundenlang, ohne Pause. Ein Aufenthalt im Freien ist während des Turniers unmöglich, das hält man im Kopf nicht aus. Selbst im Haus muss man Fenster und Balkontüren schließen, sonst kann man nicht mal Radio hören.

Muss eine stundenlange Musikbeschallung der Anwohner in diesem Ausmaß denn wirklich sein? Der Lautsprecherschall dringt übrigens nicht nur nach vorne, zum Platz hin, sondern auch nach hinten. Warum dämpft man die Lautsprecher denn nicht nach hinten ab, um die Beschallung der Anwohner zumindest auf ein erträgliches Maß zu reduzieren? Vielleicht wäre ja auch eine andere Ausrichtung der Lautsprecher möglich, schließlich soll ja der Sportplatz beschallt werden und nicht der halbe Ort.

Bestimmt haben die jungen Sportler/innen bei diesem Turnier eine schöne Zeit, das gönne ich ihnen auch - wirklich. Aber auch ich habe ein Recht darauf, die Feiertage nach meiner Vorstellung zu genießen. Oder sollen so etwa ab jetzt alle meine zukünftigen Pfingstfeiertage aussehen? Immer nur im Haus bei geschlossenen Fenstern, nie mehr auf der Terrasse Sonnenbaden, Lesen und Relaxen? Lasst euch was einfallen, so kann es wirklich nicht weitergehen. Ich bin mit meinen Nerven schon heute am Ende, bis Dienstag könnt ihr mich in der Klapsmühle besuchen...