Mittwoch, 24. Juli 2013

Ein ansteckendes Lachen...

Mein aktueller Bildschirmhintergrund

Ist die nicht goldig? Sie sieht so glücklich und zufrieden aus... dieses Lachen steckt tatsächlich an und macht gute Laune.

Baggis - Partybrötchen mit Hartweizen

Die Teiglinge für die Baggis ruhen im Bäckerleinen
Fertig gebacken - knusprige Partybrötchen

Lockere Krume mit Biss
Inzwischen habe ich ja auch Hartweizen in meinem Mehlvorrat, deshalb habe ich mir ein Brötchenrezept mit einem Anteil an Hartweizenmehl gebastelt. Herausgekommen sind schöne, knusprige Partybrötchen, ich habe sie "Baggis" getauft. Hier die "schnelle" Version mit direkter Teigführung, gut für Spontanbäcker wie mich. Ansonsten könnte man natürlich auch am Vortag einen Vorteig aus 200 g Hartweizenmehl, 150 g Wasser, 2 g Frischhefe und 2 g Salz ansetzen und 12 Std. im Kühlschrank reifen lassen. Im Hauptteig genügen dann 10 g Hefe.

MONIS BAGGIS
(ergibt etwa 12 Brötchen)

ZUTATEN:
200 g Durum-Hartweizenmehl (oder feiner Hartweizengrieß)
300 g Weizenmehl Type 550
300-350 g Wasser, +/- je nach Mehl
15 g frische Hefe
1 EL Olivenöl
5 g Bohnenmehl
50 g Lievito madre (falls vorhanden, ersatzweise 15 g Weizensauer, getrocknet)
12 g Salz

ZUBEREITUNG:
Alle Zutaten für den Hauptteig (außer Salz und Öl) mit der Knetmaschine (bei mir Bosch MUM) 5 Minuten auf Stufe 1 und 7 Minuten auf Stufe 2 zu einem elastischen Teig kneten, Salz und Öl erst nach 5 Minuten Knetzeit zugeben. Der Teig klebt nicht und löst sich rasch von der Schüssel. Den Teig abgedeckt 60 Minuten ruhen lassen, nach 30 Minuten 1x dehnen und falten (stretch & fold)

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz zusammenschlagen, dann etwas flachdrücken und rechteckige Stücke á 40 g abstechen. Nicht rundwirken! Die Teigstücke mit der Hand flach drücken und jeweils 2 Teiglinge aufeinander legen, nochmal leicht flach drücken und von der schmalen Seite aus zylindrisch zusammenrollen, Schluss nicht verschließen. Die Teiglinge in Hartweizengrieß wälzen. Mit Teigschluss nach unten auf bemehltes Bäckerleinen legen. Abgedeckt 45-60 Minuten gehen lassen.

Mit Schluss nach oben auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 230 °C mit Schwaden ca. 25 Minuten backen. Nach 10 Minuten Schwaden ablassen (Ofentür kurz weit öffnen) und fertig backen. Kräftig ausbacken, die Kruste trägt viel zum Aroma bei. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Samstag, 20. Juli 2013

Rundgeflochtene Hefeknöpfe und Einback

Oben die kleine Raupe Nimmersatt (Einback), unten meine hübschen Hefeknöpfe

Wunderbar fluffig und locker
Für das Sonntagsfrühstück wollte ich eigentlich einen Hefezopf backen. Bei Youtube bin ich dann zufällig auf eine Videoanleitung für rundgeflochtene Zöpfe gestoßen. Ich fand diese Flechttechnik sehr interessant und habe nach dieser Anleitung aus einer Hälfte meines Teiges zwei kleine Hefeknöpfe geflochten. Ist wirklich nicht schwer (wenn man weiß, wie's geht) und die Knöpfe sehen schön aus. Aus dem restlichen Teig habe ich dann Einback gemacht.

Freitag, 19. Juli 2013

Nachgebacken: Martins Guten-Morgen-Brot

Guten-Morgen-Brötchen

...und Guten-Morgen-Brot

In letzter Zeit finden sich in der Foodblogger-Gemeinde vermehrt Brot- und Brötchenrezepte mit Hartweizenmehl, das scheint momentan irgendwie im Trend zu liegen. Also habe ich bei meiner letzten Mehlbestellung auch mal Durum-Hartweizenmehl bei meiner Mühle mitbestellt.

Als erstes Rezept mit Hartweizen habe ich das Guten-Morgen-Brot von Martin Johansson nachgebacken. Da ich keinen Weizensauerteig mehr führe, habe ich mein Roggen-Anstellgut genommen. Ich hätte gleich die doppelte Rezeptmenge ansetzen sollen, Brötchen und Brot waren super. Knusprige Kruste und eine schöne Porung. Der Geschmack ist durch die lange Teigführung sehr aromatisch und durch das Hartweizenmehl irgendwie kernig. Der weiche Teig war nicht ganz so leicht zu händeln, aber inzwischen habe ich ja schon einiges an Backerfahrung gesammelt und so habe ich es gut hin bekommen. Brot und Brötchen kommen auf jeden Fall auf meine "Wieder-mal-backen"-Liste.

Wer es nachbacken will, hier ist das Rezept. Ich habe es mit dem Google-Translator aus dem Schwedischen ins Deutsche übersetzen lassen, deshalb ist der Text etwas holprig ;-)

MARTINS GUTEN-MORGEN-BROT MIT DURUM-HARTWEIZEN   
*Ich habe aus dem Teig 8 Brötchen und ein kleines Brot gebacken

ZUTATEN:
100 g Weizen-Sauerteig (Weizen-Anstellgut) (*Ich: Roggen-ASG)
400 g Wasser
    5 g Hefe
120  g Durum-Hartweizenmehl
360  g Weizenmehl 550 (*Ich: 812er)
    6 g Salz (*Ich: 10 g)                  

QUELLE
*modifiziert, nach Pain de Martin

ZUBEREITUNG:
Tag 1, abends

Die Hefe in etwas Wasser in einer Schüssel auflösen und die restlichen Zutaten zufügen. Mit einem Holzlöffel rühren, bis alles vollständig vermischt ist. Eine Minute oder so ist ausreichend. Der Teig ist ziemlich weich, aber es ist durchaus in Ordnung. Mit Folie abdecken und über Nacht kalt stellen.

Tag 2, morgens

Den Teig auf ein gut bemehltes Backbrett kippen und wie ein Paket falten. Falten Sie den Teig zuerst von oben und unten, dann von rechts und links. Der Teig ist klebrig, nehmen Sie einen Teigschaber zu Hilfe. Fühlt der Teig sich immer noch sehr weich an, wieder falten. Ein wenig Mehl darüber streuen. Eine halbe Stunde ruhen lassen.

Den Backofen auf 250 °C aufheizen. Den Teig halbieren, rund schleifen und 45 Minuten gehen lassen, dann einschneiden und in den Ofen schieben. Temperatur nach 10 Minuten auf 200 °C reduzieren und die Brote für weitere 15 Minuten backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen. Gesamtbackzeit 25-30 Min.

FÜR BRÖTCHEN:
16 Stücke vom Teig abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Brötchen im heißen Ofen (*Ich: 230 °C) mit viel Dampf backen, es gibt eine schöne Kruste. Nach etwa 15 Minuten sind die Brötchen fertig, sie haben viel Farbe. (*Ich: 22 Min.)

Man kann natürlich auch nur Brötchen oder nur Brot aus dem Teig machen, aber so hat man ein paar schnelle Brötchen zum Frühstück und einen kleinen Laib zum Abendessen. Einfach und sehr gut.

Montag, 15. Juli 2013

Meine erste Gurkenernte

Gestern habe ich die ersten Gurken geerntet. So kann es gerne weitergehen!

Wunschtraum...

...und Wirklichkeit.
Immerhin, eine gewisse Ähnlichkeit besteht schon...

Die FDP steigt ab

Gestern Abend gesichtet - der FDP fehlt der Auftrieb.
Hoffentlich kein schlechtes Omen...







Der perfekte Sonntag

Sommer, Sonne und ein kühler Drink. Das Leben ist schön...

Im vorigen Post habe ich noch sehnsüchtig auf ein Azorenhoch gewartet - jetzt ist es endlich da. Ich habe wirklich nicht mehr dran geglaubt. Eine ganze Woche lang gab es das das schönste Sommerwetter, nicht zu heiß, gelegentlich eine milde Brise aus Südwest - einfach perfekt! Und ein Ende der schönen Tage ist noch nicht in Sicht...
Den gestrigen Sonn(en)tag habe ich ganztägig auf Balkonien verbracht, mal auf der Sonnen- oder Schattenseite unseres Balkons (ich bin nicht so der volle-Sonne-Fan). Vergessen sind die kalten und trüben Tage - der Sommer ist doch noch gekommen. Das Leben kann so schön sein!

Auf der Sonnenseite des Lebens...
Man beachte das geniale Sonnendach der neuen Liege.


Auf dieser Seite ist es Dank des Haselnussbaums angenehm schattig,
der ideale Platz zum Lesen und Relaxen

Samstag, 29. Juni 2013

Verrückte Zeiten...

Die Jahreszeiten sind auch nicht mehr das, was sie früher mal waren: Der Sommer ist kalt und der Winter ist warm. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da war es genau umgekehrt. Ist schon verrückt. Ich warte sehnsüchtig auf ein Azoren-Hoch...


So warm war es am 30.01.2013

So kalt war es am 29.06.2013

Mittwoch, 12. Juni 2013

Dinkelcräcker und Knäckebrot

Dinkel-Sesam-Cräcker, bestreut mit Mohn und Sesam
Heute war zur Abwechslung mal "Brotgebäck" an der Reihe, ich hatte Lust auf was knuspriges zum Knabbern. Mit den Sesam-Dinkel-Cräcker habe ich angefangen, die sind ganz easy zu machen und schnell gebacken. Ein gesunder Ersatz für fettige Kartoffelchips. Aber Achtung!!, der Suchtfaktor ist hoch!! Gleich nach dem Abkühlen wollte ich eigentlich nur die Stücke mit unhübscher Form vernichten, danach folgten die Stücke, die in meinen Augen etwas zu dunkel geraten waren. Und schließlich musste natürlich auch noch der Geschmack der "schönen" Cräcker getestet werden - danach war die Dose fast halb leer!
Mehrkorn-Knäckebrot
Das gleiche Suchtpotential hat das Mehrkorn-Knäckebrot. Fängt man da mal an zu Knabbern, kann man sich auch kaum noch bremsen. Der "Meister" ist ja sonst kein Freund von Saaten oder Körnern im Brot, O-Ton: "Ich bin doch kein Huhn!" Das Knäckebrot scheint ihm aber geschmeckt zu haben, der nächtliche Schwund war nämlich beträchtlich :-(
Eine Eigenkreation: Roggi-Knäcke

Mein Lieblingsknäckebrot ist ja "Crisp" von Wasa (ich glaube früher hieß es "Rogga"), ein superdünnes  Knäckebrot, das laut Zutatenliste nur aus Roggenvollkornmehl, Natursauerteig, Wasser, Hefe und Salz besteht. Ich dachte mir, das kann ich doch auch selber backen. Die ersten Versuche waren nicht schlecht, kamen aber nicht an das Original heran, die Scheiben müssten noch viel dünner sein. Geschmacklich war es gut, vielleicht etwas zu hart. Ich werde noch ein paar Versuche mit veränderter Rezeptur machen, wenn ich das ultimative Rezept entwickelt habe, werde ich es natürlich hier veröffentlichen. Einen Namen für mein Knäckebrot habe ich schon: Ich nenne es Roggi...

Mittwoch, 5. Juni 2013

Nachgebacken - Heidebrot

Heidebrote im Gärkörbchen

Fertig gebacken mit rustikalem Look

Saftige, mittelporige Krume

Der BrotDoc hat im April ein neues Brotrezept eingestellt, ein helles Mischbrot mit einem Anteil an Weizen- und Roggenvollkornmehl, er hat ihm den Namen Heidebrot gegeben. Das Brot braucht keine lange Vorlaufzeit, es wird mit direkter Teigführung hergestellt, kann also schon nach drei Stunden fertig gebacken auf dem Tisch stehen. Gut für Spontanbäcker wie mich!

Zudem konnte ich in diesem Brot auch meinen Weizensauerteig verbacken, der ansonsten im Kühlschrank nur ein Schattendasein fristet, weil er bei mir sonst nur selten zum Zuge kommt. Das Brot ist mir gleich beim ersten Mal gut gelungen und obwohl es ein "schnelles" Brot ist, hat es doch einen ausgezeichneten Geschmack. Das Rezept kommt auf jeden Fall auf meine Favoritenliste und wird bald wieder nachgebacken!