Dienstag, 29. Oktober 2013
Rauchfrei seit 8 Wochen
Inzwischen bin ich schon 8 Wochen rauchfrei. Es gibt nun sogar längere Phasen, in denen ich nicht ans Rauchen denke. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich meine Zigaretten doch sehr vermisse. Irgendwie ist mir mit den Zigaretten auch ein Teil meiner Lebensfreude abhanden gekommen. Ich bin seltsam lustlos und mir fehlt der Antrieb. Ich hoffe sehr, dass sich diese Stimmung im Laufe der Zeit wieder bessert...
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Nachgebacken: Nils Alltagsbrot á la Petra
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| Bereit für den Backofen |
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| Das Ergebnis: Einfach glänzend! |
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| Schöne Kruste und lockere, aromatische Krume |
Statt Zuckerrübensirup habe ich 10 g flüssigen Malzextrakt verwendet und ein wenig Brotgewürz. Vor und nach dem Backen habe ich das Brot mit Wasser abgestrichen, damit es eine glänzende Kruste bekommt. Eingeschnitten habe ich es nicht, ich habe es mit dem Schluss nach oben gebacken und erwartet, dass es rustikal aufreißt, aber es wollte nicht (wie üblich, meine Brote reißen nie auf, wenn ich es will). Trotz diesen Äußerlichkeiten ein gutes Alltagsbrot, das ich zum Nachbacken unbedingt weiterempfehlen kann.
Dienstag, 10. September 2013
Nachgebacken: Dinkelvollkornbrot mit ganzen Körnern
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| Perfekt gelungen! |
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| Tolle Krume, besser geht nicht - meint Marla :-) |
Ob man wohl nach diesem Rezept auch ein Roggenvollkornbrot mit Körnern backen könnte? Die Zutaten dafür hätte ich alle da. Vielleicht wage ich einfach mal einen Versuch mit der halben Menge, falls es nichts wird ist nicht viel verloren.
Freitag, 6. September 2013
Entzugserscheinungen und weiße Mäuse
Ich rauche seit mindestens 40 Jahren, unterbrochen nur durch meine Schwangerschaft vor 38 Jahren. Damals konnte ich den Zigarettenrauch nicht mehr ertragen, mir wurde schon vom Geruch schlecht. Ein paar Monate nach der Geburt habe ich weiter geraucht wie zuvor. Bis vor einer Woche.
Ich weiß auch nicht warum, aber seit einiger Zeit wurde mir das Rauchen und der permanente Zigarettengestank irgendwie immer lästiger. Ganz plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich bin kein freier Mensch. Ich rauche gar nicht freiwillig, sondern weil ich muss! Ich bin süchtig, nikotinsüchtig. Ich muss rauchen, immer wieder und immer mehr, um die Sucht zu befriedigen. Damit ich aber nicht merke, dass ich wirklich eine Süchtige bin, rede ich mir ein: "Ich rauche gern, ich genieße meine Zigaretten, Rauchen entspannt mich" und ähnlichen Schwachsinn. Tatsächlich hat aber die Sucht mein Leben im Griff und lenkt mich wie eine Marionette. Ich bin nicht frei, sondern eine Gefangene der Droge Nikotin. Als mir das im Kopf immer klarer wurde, habe ich über Nacht den Entschluss gefasst: Ich habe genug, ich höre auf zu Rauchen! Ich entscheide wieder für mich selbst.
Diese erste Woche war nicht nicht einfach, aber ich habe sie überstanden. Angeblich soll es nach der 3. Woche Entzug besser werden und das häufige Verlangen nach einer Zigarette nachlassen... das hoffe ich sehr.
In den ersten Tagen nach dem Nikotinentzug habe ich überall noch weiße Mäuse gesehen, jetzt werden sie langsam weniger. Inzwischen weiß ich, wie man sie effizient und mit Genuß dezimiert: Erst den Kopf abbeißen, dann den weichen, weißen Körper genießen - und ganz zum Schluss kommt noch der Schwanz dran... einfach köstlich! Eine gute Ersatzbefriedigung anstatt einer Zigarette...und Spaß macht es auch.
Ich weiß auch nicht warum, aber seit einiger Zeit wurde mir das Rauchen und der permanente Zigarettengestank irgendwie immer lästiger. Ganz plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich bin kein freier Mensch. Ich rauche gar nicht freiwillig, sondern weil ich muss! Ich bin süchtig, nikotinsüchtig. Ich muss rauchen, immer wieder und immer mehr, um die Sucht zu befriedigen. Damit ich aber nicht merke, dass ich wirklich eine Süchtige bin, rede ich mir ein: "Ich rauche gern, ich genieße meine Zigaretten, Rauchen entspannt mich" und ähnlichen Schwachsinn. Tatsächlich hat aber die Sucht mein Leben im Griff und lenkt mich wie eine Marionette. Ich bin nicht frei, sondern eine Gefangene der Droge Nikotin. Als mir das im Kopf immer klarer wurde, habe ich über Nacht den Entschluss gefasst: Ich habe genug, ich höre auf zu Rauchen! Ich entscheide wieder für mich selbst.
Diese erste Woche war nicht nicht einfach, aber ich habe sie überstanden. Angeblich soll es nach der 3. Woche Entzug besser werden und das häufige Verlangen nach einer Zigarette nachlassen... das hoffe ich sehr.
In den ersten Tagen nach dem Nikotinentzug habe ich überall noch weiße Mäuse gesehen, jetzt werden sie langsam weniger. Inzwischen weiß ich, wie man sie effizient und mit Genuß dezimiert: Erst den Kopf abbeißen, dann den weichen, weißen Körper genießen - und ganz zum Schluss kommt noch der Schwanz dran... einfach köstlich! Eine gute Ersatzbefriedigung anstatt einer Zigarette...und Spaß macht es auch.
Freitag, 23. August 2013
Dinkelvollkornbrot mit Schrot
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| Von außen sehen die Brote schon mal sehr gut aus... |
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| ... und auch das Innenleben kann sich Sehen lassen: Einwandfreie Porung! |
Ich habe alle möglichen Tipps bezüglich Vollkornbäckerei gelesen und verinnerlicht, das Ergebnis war dann ein Dinkelvollkornbrot mit hohem Schrotanteil. Niemand war mehr überrascht als ich, als ich die Brote aus dem Ofen holte. Von außen sahen sie schon mal sehr gut aus, ich konnte kaum abwarten bis sie abgekühlt waren, damit ich eines anschneiden konnte. Der Anschnitt hat mich dann nochmal überrascht, die Porung war für ein Vollkornbrot perfekt, das hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Da sage nochmal einer, Backen mit Vollkorn sei schwierig!
Das zweite Brot habe ich gleich an eine Freundin weitergegeben, die war dermaßen begeistert davon, dass ich es jetzt immer wieder für sie backen muss (kein Wunder - sie liebt Vollkorn und sie liebt Dinkel). Das Rezept habe ich im Brotbackforum eingestellt und auch von dort gab es - neben einer lebhaften Diskussion - viele positive Rückmeldungen. Nachdem das Brot so schön geworden ist, werde ich mich demnächst auch an einem Dinkelvollkornbrot mit ganzen Körnern versuchen - das Rezept dazu habe ich schon abgespeichert. Meine Freundin freut sich schon darauf!
Montag, 19. August 2013
Ich sehe nur noch rot!
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| Tomaten im Überfluss |
Auch meine einsame Gurkenpflanze lässt sich nicht lumpen und blüht und fruchtet unaufhörlich, so dass ich regelmäßig und verlässlich alle 2-3 Tage einige schöne Gurken ernten kann. Alles in allem ist 2013 bis jetzt ein sehr erfolgreiches Balkongartenjahr!
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| Gurkenblüte |
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| Gurkenzwillinge |
Als ob ich nicht schon selbst mehr als genug davon hätte, habe ich von einer lieben Freundin auch noch eine ganze Steige Tomaten bekommen, alle möglichen Sorten, bunt gemischt von Fleischtomaten über Ochsenherz bis hin zur Cocktailtomate. Was macht man mit solch einem Überfluss? Tomatenketchup! Ich habe also kiloweise Tomaten klein geschnippelt und in meinem größten Topf eingekocht. (Wer das Ketchup nachkochen will, hier ist der Link zu meinem Rezept.)
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| Mein Ketchup - Kilos von Tomaten in einer Flasche |
Die Ausbeute aus diesem Riesentopf voller Tomaten war nach dem Einkochen sage und schreibe nur 2 Flaschen Ketchup - in Worten: Zwei Flaschen Tomatenketchup á 500 ml! Eine davon habe ich gleich weiter gegeben, beim Empfänger stand ein Grillabend an. Das Feedback war überaus positiv, das Ketchup wurde sehr gelobt.
Ich habe mir mal die Rückseite einer (gekauften) Ketchupflasche angesehen, dort steht: 216 g Tomaten pro 100 ml, das entspricht 1,08 Kilo Tomaten pro 500 ml-Flasche, mein selbst gemachtes Ketchup enthält aber mehr als das doppelte von den roten Paradiesäpfeln! Außerdem sind keine Verdickungsmittel und Geschmacks- oder Zusatzstoffe drin - und auch weniger Zucker. Das merkt man auch deutlich am Geschmack, der ist einfach genial, ungemein tomatig, fruchtig und pikant. Ich habe genau den richtigen Grad an Schärfe erwischt, mit Salz und Gewürzen darf man's nämlich nicht übertreiben, beim Einkochen wird ja alles noch stärker konzentriert.
Übrigens schadet das Einkochen den Tomaten nicht - im Gegenteil. Die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, vor allem das gesundheitlich wertvolle Lycopin (es ist für die rote Farbe verantwortlich), werden aus verarbeiteten Tomaten vom Körper sogar besser aufgenommen als bei frischen Tomaten.
Freitag, 16. August 2013
Nachgebacken: Weizenmischbrot 70/30
Nach dem Kartoffel-Walnussbrot hatte ich wieder Lust auf ein einfaches Mischbrot ohne Schnickschnack. Auf meiner Nachbackliste steht ja schon seit Langem das Weizenmischbrot 70/30 von Ketex. Also habe ich es nachgebacken. Wie bei der Schwarzwälder Kruste von Bäcker Süpke werden für das Brot sowohl Sauerteig als auch ein Vorteig angesetzt, Ketex verwendet bei diesem Brot nur etwas dunklere Mehle. Das Brot ist wirklich einfach nachzubacken. Es ist ein schmackhaftes Alltagsbrot, sowohl für süße Beläge als auch für Wurst oder Käse gleich gut geeignet. Das Lieblingsbrot meines Mannes bleibt aber das Schwarzwälder, wegen seiner krachenden Kruste, dieses Weizenmischbrot kommt aber trotzdem auf meine Favoritenliste.
Samstag, 10. August 2013
Nachgebacken: Kartoffelbrot mit Walnüssen
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| Ein Riesen-Oschi |
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| Saftige Krume mit schöner Porung |
Wie man schon auf den Fotos sehen kann, ist es besonders gut gelungen. Ich habe zwei Brote nebeneinander in meinem langen 1,5 kg-Gärkorb gehen lassen, weil ich keine zwei gleichgroße Körbchen hatte. Das Brot ist stark aufgegangen und auch im Ofen gab es nochmals einen beachtlichen Trieb. Das fertige Brot (eigentlich sind es ja zwei Brote) ist ein richtiger Oschi geworden! Geschmacklich ist es ausgezeichnet, vorausgesetzt man mag Walnüsse. Ich werde es auf jeden Fall nochmal backen, dann aber mit Haselnüssen, die sind milder und nicht so herb im Geschmack.
Montag, 5. August 2013
10. Mückenlocher Seegrabenfest 2013
In Mückenloch fand am 3. August wieder das allseits beliebte Seegrabenfest statt. In diesem Jahr gab es ein doppeltes Jubiläum. Zum Einen feierte der Mückenlocher Alf-Fan-Club sein 25-jähriges Bestehen - Gründungsdatum war der 8.8.88 - und zum Anderen war es das 10. Seegrabenfest, das der Alf-Club auf dem neuen Dorfplatz ausrichtete. Zu diesem besonderen Anlass hatte der Alf-Club extra die Preise gesenkt!
Speziell für dieses Jubiläumsfest spielte auch nach langer Zeit die Live-Band "Die Neckartaler" mal wieder in Mückenloch. So gab es auch ein Wiedersehen und -hören mit Shorty Crawford, dem Sänger aus der Ur-Besetzung. Musik vom Feinsten!
In diesem Jahr war ich auch früh genug da, um mir noch ein schönes Stück von meinem geliebten Backfisch zu organisieren - das letzte Mal war ich zu spät dran und der Fisch war schon ausverkauft :-(
Als galaktischen Höhepunkt des Sommerfestes gab es schließlich noch ein Brillant-Feuerwerk, der Alf-Club hatte keine Kosten und Mühen gescheut! Man munkelt übrigens, dass es das letzte Seegrabenfest gewesen sein könnte. Ich hoffe doch sehr, das ist nur ein Gerücht! Wo ich mich doch das ganze Jahr über schon auf das nächste Alf-Fest freue..
Weiterführende Links:
Mückenloch on FB
Homepage von Mückenloch
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| Preise wie anno dazumal... |
Speziell für dieses Jubiläumsfest spielte auch nach langer Zeit die Live-Band "Die Neckartaler" mal wieder in Mückenloch. So gab es auch ein Wiedersehen und -hören mit Shorty Crawford, dem Sänger aus der Ur-Besetzung. Musik vom Feinsten!
In diesem Jahr war ich auch früh genug da, um mir noch ein schönes Stück von meinem geliebten Backfisch zu organisieren - das letzte Mal war ich zu spät dran und der Fisch war schon ausverkauft :-(
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| Außen kross, innen saftig - mit einem Wort: Saulecker! |
Weiterführende Links:
Mückenloch on FB
Homepage von Mückenloch
Samstag, 3. August 2013
Rustikale Party-Baguettes
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| Die sehen gar nicht mal so schlecht aus... |
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| Schöne Krume mit nicht zu großen Löcher - so mag ich das |
Für's erste Mal sind sie mir ganz gut gelungen, natürlich sind sie längst nicht so schön wie beim BrotDoc, aber ich bin zufrieden, auch mit dem Geschmack. Sehr aromatisch, auch ohne lange Teigführung. Über die Frischhaltung kann ich nichts sagen, den nächsten Tag haben sie nicht überstanden. Ich habe sie einige Tage später nochmal gebacken und als Vorrat eingefroren. Nach dem Aufbacken haben sie wie frisch aus dem Ofen geschmeckt. Sehr empfehlenswertes Rezept.
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