Samstag, 30. März 2013

2013 fällt der Frühling aus...

Übermorgen haben wir schon April und es ist noch kein bisschen Frühling in Sicht. In diesem Jahr fällt der Frühling wohl aus...statt dessen herrscht Eiszeit (das muss der Klimawandel sein *grins). Es ist wirklich deprimierend ...normal ist das jedenfalls nicht.

Ich habe mal ein bisschen in meinen digitalen Fotoalben gestöbert - So frühlingshaft sah es in den vergangenen Jahren Anfang bis Mitte April bei uns aus, alles grünte und blühte - man kann es kaum glauben! Hier mal eine Fotoserie zum Vergleich, immer etwa vom selben Standpunkt aus fotografiert. (Leider funktioniert die Lightbox in Blogger z.Zt. mal wieder nicht :-(

Frühling am 14. April 2007
Es grünt und blüht am 10. April 2011

...alles düster am 30. März 2013
...und am 31. März 2013 schneit es auch noch!


Der Frühling ist da am 14. April 2007...

...und am 10. April 2011

...aber am 30. März 2013 ist kein Frühling in Sicht

Alles grünt und blüht am 11. April 2009...

...und so trostlos sieht es am 30. März 2013 aus

Es grünt und blüht am 10. April 2011...

...aber nichts grünt und nichts blüht am 30. März 2013

Samstag, 16. Februar 2013

Mein erstes Laugengebäck

Mein erstes Laugengebäck
Heute gab es in meiner Backstube eine Premiere: Ich habe zum ersten mal Laugengebäck gebacken, mit echter Brezellauge. Im ganzen Haus hat es verfüherisch geduftet - wie beim Bäcker. Das Laugengebäck ist wirklich sehr schön geworden und der Geschmack - einfach herrlich! Nur die Brezeln sind mir optisch nicht so gut gelungen, sind etwas dicklich geworden. Für's erste mal bin ich aber damit zufrieden. Das nächste mal muss ich den Teigstrang noch etwas länger und dünner machen, damit die Brezeln größer und schlanker werden (wäre ich auch gerne...seufz).

Teiglinge nach dem Laugen
Normalerweise sollen die geformten Teiglinge für 30-60 Minuten ohne Abdeckung in den Kühlschrank, aber wer hat dort schon Platz für ein ganzes Backblech? Durch das Kühlen werden die Teile nämlich stabiler und bekommen außen eine leichte Haut, sie lassen sich dann besser Belaugen. Bei der heutigen Außentemperatur von 3-4°C habe ich das Blech eben einfach auf den Balkon gestellt. Das Laugen der Teiglinge habe ich mir auch schwieriger vorgestellt, war aber ganz einfach. So lange draußen noch Kühlschranktemperaturen herrschen und ich meinen "Außenkühlschrank" benutzen kann, werde ich bestimmt noch öfter Brezeln backen.

 
Sieht doch gut aus! Und das beim ersten Versuch...
Wer's nachbacken will, ich habe mein Laugengebäck nach einem Rezept von Ebbi aus dem Brotbackforum gebacken. Die echte Brezellauge bekommt man übrigens bei teetraeume.de. Hier noch ein Link zu einer Seite, in der man viel Wissenswertes über Natronlauge und ihre Verwendung für's Brezelbacken findet.

Freitag, 1. Februar 2013

Nachgebacken: Fränkisches Bauernbrot

Seit ich die Schwarzwälder Kruste vom Bäcker Süpke das erste mal gebacken habe, mag der Meister kein anderes Brot mehr essen. Obwohl mir selbst das Schwarzwälder auch sehr gut schmeckt, bin ich doch mehr ein Fan von kräftigen Roggenbroten. Da kam mir das neue Rezept vom Plötzblog gerade recht: ein Fränkisches Bauernbrot! Ich habe es gleich nachgebacken und es ist mir auf Anhieb gut gelungen. Das ist bei Lutz' Rezepten eigentlich immer so. Man merkt halt, dass er seine Rezepte zunächst mehrfach testet und das Rezept erst einstellt, wenn alles passt. Diese Vorgehensweise macht seine Brotrezepte einfach gelingsicher.

Das Fränkische ist ein Brot ganz nach meinem Geschmack. Ich habe das Rezept 1:1 nachgebacken und habe nur etwas mehr Salz (12 g) genommen. Mein Südtiroler Brotgewürz ist für das Fränkische ideal geeignet, es ist eine Mischung aus Anis, Kümmel, Koriander und Fenchelsamen, ich gebe für dieses Brot nur ein wenig mehr Kümmel dazu. Obwohl der Teig ziemlich klebrig war - Roggen halt - ließ er sich doch recht gut in Form bringen. Das nächste mal werde ich mindestens die 1,5-fache Menge backen, das Brot war zu schnell gegessen....

Fränkisches Bauernbrot

Fränkisches Bauernbrot - Anschnitt
Kräftige, rustikale Kruste...
...und saftige Krume mit würzigem Aroma.
Passt ideal: Südtiroler Brotgewürz

Donnerstag, 3. Januar 2013

Prost Neujahr!

Schornsteinfeger 2013

Ich beginne das neue Jahr immer nach dem Motto: Neues Jahr - neues Glück. Gute Vorsätze zu diesem Anlass fasse ich nicht, sie sind sowieso meist zum Scheitern verurteilt und sind nur Ballast auf meinem Weg. Ein Gedicht von Erich Kästner, passend zum Jahresbeginn, trifft es genau: 
Man soll das Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd.
Wenn man es allzu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.

Je üppiger die Pläne blühen,
umso verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich schrecklich zu bemühen,
und schließlich hat man den Salat.

Es nützt nicht viel, sich rotzuschämen.
Es nützt nicht, und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm, und bessert euch drauflos!

In diesem Sinne - PROST NEUJAHR!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Advent...


               Es naut die Blacht...Verzeihung!

                Advent

                Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
                Schneeflöcklein leis herniedersinken.
                Auf Edeltännleins grünem Wipfel
                häuft sich ein kleiner weisser Zipfel.

                Und dort, vom Fenster her, durchbricht
                den dunklen Tann ein warmes Licht.
                Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
                die Försterin im Herrenzimmer.

                In dieser wunderschönen Nacht
                hat sie den Förster umgebracht.
                Er war ihr bei des Heimes Pflege
                seit langer Zeit schon sehr im Wege.

                So kam sie mit sich überein:
                Am Niklasabend muss es sein.
                Und als das Rehlein ging zur Ruh',
                das Häslein tat die Augen zu,

                erlegte sie - direkt von vorn -
                den Gatten über Kimm' und Korn.
                Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
                zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase.

                Und ruhet weiter süß im Dunkeln,
                derweil die Sternlein traulich funkeln.
                Und in der guten Stube drinnen,
                da läuft des Försters Blut von hinnen.

                Nun muss die Försterin sich eilen,
                den Gatten sauber zu zerteilen.
                Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
                nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

                Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
                - was der Gemahl bisher vermied.
                Behält ein Teil Filet zurück,
                als festtägliches Bratenstück.

                Und packt zum Schluss - es geht auf Vier -
                die Reste in Geschenkpapier.
                Da tönt's von fern wie Silberschellen,
                im Dorfe hört man Hunde bellen.

                Wer ist's, der in so tiefer Nacht
                im Schnee noch seine Runde macht?
                Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
                auf einem Hirsch herangeritten!

                »Heh, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
                die armen Menschen Freude machen?«
                Des Försters Haus ist tief verschneit,
                doch seine Frau steht schon bereit:

                »Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
                's ist alles, was ich geben kann.«
                Die Silberschellen klingen leise,
                Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.

                Im Förstershaus die Kerze brennt,
                ein Sternlein blinkt - es ist Advent.

                aus: LORIOT's HEILE WELT, Diogenes

Sonntag, 2. Dezember 2012

Der erste Schnee 2012

Überraschung am Morgen! Die letzten zwei Jahre habe ich es leider versäumt zu posten, aber hier kommt es - ein Foto vom ersten Schnee 2012. Das ist wohl der erste Mückenlocher Weihnachtsmarkt mit Schnee, zumindest seit langer Zeit...
Fünf Zentimeter Schnee am 1. Advent 2012
 15 Uhr 50 - Und es schneit immer noch...

Samstag, 1. Dezember 2012

Gute Laune?

Natürliche Qualität?!
Wir haben auf unserem Holzofen immer eine Schale mit Wasser stehen. Kürzlich habe ich deshalb ein Set Duftöle gekauft, um ein paar Tropfen davon in die Wasserschale zu geben, für einen angenehmen Raumduft. Sonst lese ich ja alles, auch das Kleingedruckte, aber die Hinweise auf der Rückseite der Verpackung habe ich erst jetzt durchgelesen. Dort steht folgendes geschrieben:

Mir ist die Laune vergangen...
"Dieses Set besteht aus fünf Kompositionen edler Duftölmischungen. Die Düfte stimulieren den Geruchssinn und wirken sich so positiv auf das geistige und körperliche Wohlbefinden aus, da zwischen Geruch und emotionalem Empfinden ein enges Zusammenspiel besteht. Nur wenige Tropfen in die mit Wasser gefüllte Schale einer Duftlampe geben und zum Verdampfen bringen. Nur wenige Tropfen verwenden - es kann sonst zu Siedeverzögerungen kommen (explosionsartiges Verspritzen der Öle)." Aha.. Soweit, so gut. Aber jetzt folgen weitere Warnhinweise:
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • Entzündlich.
  • Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.
  • Gesundheitsschädlich: Kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen.
  • Beim Verschlucken kein Erbrechen herbeiführen. Sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • Reizt die Haut.
  • Berührung mit der Haut vermeiden.
  • Nicht zum Verzehr geeignet.
  • Nicht geeignet zum Beduften eines Aquariums.
  • Nicht in Augen oder Schleimhäute bringen.

Da kann einem die "Gute Laune" wirklich vergehen. Beim Verschlucken kann es Lungenschäden hervorrufen, aber Einatmen darf man das Zeug, oder was?!  "Natürliche Qualität", für was das Wort "Natur" alles herhalten muss...fehlt nur noch der Zusatz "aus biologischem Anbau".

Donnerstag, 29. November 2012

Süpke's Schwarzwälder Kruste

Zweimal hab ich sie schon gebacken, die Schwarzwälder Kruste von Bäcker Süpke. Ein super Brot! Der "Meister" möchte am liebsten kein anderes mehr essen. Schöne kräftige Kruste, ein gutes Brot mit viel Geschmack, für jeden Belag, egal ob süß oder herzhaft, gut geeignet. Es ist ein Weizenmischbrot (80/20) mit Sauerteig und Vorteig. Bäcker Süpke schreibt dazu auf seinen Seiten, dass es in seiner Bäckerei leider nicht so der Renner war. Er vermutet, es liegt am Nord-Süd-Gefälle - je weiter man nach Norden kommt, desto dunkler die Brote. Die Thüringer mögen ihre Brote eben am liebsten mit 60-70% Roggen, deshalb war es in Weimar kein so großer Erfolg. Hier bei uns im Süden mag man aber eher die helleren Brote mit mehr Weizen, da ist die Schwarzwälder Kruste genau richtig.
Der Vorteig will hoch hinaus...

Mein Sauerteig ist backfertig...

Das Rezept ergibt zwei Brote á 850 g. Durch den starken Ofentrieb sind sie an den Seiten etwas zusammen gebacken, aber das mag ich eigentlich gern. Wenn ich als Kind Brot kaufen geschickt wurde, habe ich an diesen Stellen immer kleine Stück abgebrochen und auf dem Heimweg gegessen. Natürlich wurde ich zu Hause dann sehr geschimpft, aber ich konnte der Versuchung trotzdem nie widerstehen.
Leider nur an der Seite leicht aufgerissen...

Dieses Knörzel ist für mich...
Die Brote sollen eigentlich auf der Oberfläche rustikal aufreißen, aber das ist mir bis jetzt, wie vielen anderen vor mir, nicht gelungen. Dem Geschmack tut's natürlich keinen Abbruch, aber perfekt ist es für mich eben nicht :-(
Ich werde es wohl jetzt öfter backen müssen, weil es dem Meister so gut schmeckt, irgendwann wird es dann wohl auch perfekt aufreißen.
Ein (fast) perfektes Brot
Ich habe auf Bäcker Süpke's Blog einen Kommentar zur Schwarzwälder Kruste hinterlassen und mich für das Teilen seines Rezeptes bedankt, mit einem Link zum Foto meines Brotes. Die Antwort des Fachmanns: "Wunderschöne Porung!" Das erfreut doch mein Hobbybäcker-Herz sehr...

Von Bäcker Süpke gibt es übrigens gute Neuigkeiten zu berichten. Das Magazin “Der Feinschmecker” hat seine Bäckerei nämlich unter allen Bäckereien Deutschlands als eine der besten 600 und als eine der acht besten Bäckereien in Thüringen ausgezeichnet. Zitat: “Bäcker Süpke ist in Weimar die erste Adresse für gute Backwaren!” (Der Feinschmecker, Ausgabe 12/2012)
Ich gratuliere zu diesem Erfolg!

Donnerstag, 8. November 2012

Wie mein Backwahn begann...

Mir fällt gerade auf, dass ich noch gar nichts darüber geschrieben habe, wie mein Backwahn eigentlich begonnen hat. Das muss ich jetzt aber unbedingt nachholen. Angefangen hat nämlich alles damit, dass ich im Web auf ein Rezept des sogenannten No-Knead Bread gestoßen bin. Das ist, wie der Name schon sagt, ein Brot, das man nicht kneten muss. Wasser, Salz, Mehl und eine winzigen Menge Hefe wird einfach nur kurz zusammen gerührt, dann lässt man den Teig in einer großen Schüssel abgedeckt 18 Stunden lang einfach in der Küche stehen. Am nächsten Tag wird das Brot in einem Topf im Backofen gebacken, deshalb nennt man es hierzulande auch Topfbrot.

Das Originalrezept stammt von Jim Lahey von der Sullivan Street Bakery in Manhattan und wurde am 8. November 2006 erstmals in der NY-Times veröffentlicht. Von dort aus hat es sich über viele verschiedene Foodblogs immer weiter verbreitet, Hunderte haben es bereits nachgebacken - und im Dezember 2011 auch ich. Im Originalrezept werden die Mengen in amerikanischen "cups" oder in "ounces" angegeben, ich habe sie in hierzulande übliche Einheiten umgerechnet. Falls es jemand nachbacken will, mein Rezept für das No-Knead Bread findet ihr auf meiner Homepage. Dort gibt es auch einen selbst erstellten Zeitplaner für das Brot.

Nach 35 Minuten Backzeit wird das Brot ohne Deckel fertig gebacken
Mit Gänseschmalz bestrichen - ein Genuss!
Das war es also, mein aller-allererstes selbstgebackenes Brot. Ich war damals so begeistert von dem Brot, ich fand es einfach sagenhaft. Eine Zeitlang habe ich es regelmäßig gebacken, aber dann wurde mir das No-Knead Bread irgendwie langweilig und ich wollte ein "richtiges" Brot backen. Im Februar 2012 habe ich dann meinen ersten Sauerteig angesetzt und kurz danach damit mein erstes Sauerteigbrot gebacken. Von da an steht immer ein Glas Anstellgut im Kühlschrank, wird gehegt und gepflegt und wartet auf den nächsten Einsatz. Seit März 2012 backe ich nun alles selbst, ich habe seither keine Bäckerei mehr von innen gesehen, alle Brote und Brötchen kommen nun aus "Monis Backstube". Ich bin vom Backwahn befallen...

Backstube im Oktober

Im Oktober habe ich wieder einige neue Brotrezepte getestet. Schon lange wollte ich Vinschgauer Brot backen, das kenne ich aus Südtirol. Durch die Gewürze hat es einen ganz besonderen Geschmack. Da traf es sich gut, dass mir mein Sohn aus dem Urlaub Original Südtiroler Brotgewürz mitgebracht hat, eine Gewürzmischung aus Anis, Kümmel, Koriander und Fenchelsamen.


Was dieser Mischung noch fehlte war Brotklee, ein ganz besonderes Gewürz, das unbedingt zu den Südtiroler Broten dazugehört. Das habe ich mir dann noch online in einem Backshop bestellt.

Nun konnte ich endlich auch die Original Vinschgauer Fladen backen, nach einem Rezept von Tosca aus dem Brotbackforum. Die Fladen sind wunderbar geworden - dieser Duft und der Geschmack - einfach herrlich. Und ich durfte sie ganz alleine essen, denn der Meister mag die Gewürze nicht, ist halt Geschmacksache. Demnächst werde ich mich auch an Schüttelbrot versuchen, die richtigen Gewürze dazu habe ich jetzt ja.

Vinschgauer Fladen
Vinschgauer - Anschnitt
Dann gab es noch das Doppelback von Ketex. Es ist mir gut gelungen, aber es war mir zu mild, das Paderborner fand ich besser im Geschmack durch den höheren Roggenanteil.

Doppelback
Doppelback, Anschnitt

Wir haben noch so viele Walnüsse, wenn ich die verbacken will, muss ich mich halt auch mal als Nussknacker betätigen. (Für mich eine mühselige Angelegenheit, unsere Eichhörnchen beherrschen die Technik dagegen perfekt und knacken die Nüsse blitzschnell). Als erstes habe ich mit den Nüssen ein Walnussbrot mit Sauerteig gebacken. Ist auch gut gelungen. Das Rezept ist aus dem GU-Ratgeber "Brot backen" von Reinhard Hess.

Walnussbrot mit Sauerteig
Brötchen habe ich natürlich auch wieder gebacken. Besonders schön wurden meine Weizenbrötchen, bei denen ich das Salz-Hefe-Verfahren angewendet habe. Obwohl es ja immer heißt, dass die Hefe nicht direkt mit dem Salz in Berührung kommen soll, werden die Brötchen mit diesem Verfahren besonders gut, sie bekommen eine knackige Kruste und sind innen weich und fluffig. Der Teig ist auch wunderbar zu verarbeiten und lässt sich gut formen. Obwohl es "schnelle" Brötchen sind, also ohne Vorteig und lange Teigführung, sind sie nicht fad im Geschmack.
Monis Weizenbrötchen
Monis Weizenbrötchen - Anschnitt
Ein Baguette gab es aus meiner Backstube bisher noch nicht, ehrlich gesagt steh ich da gar nicht so drauf, aber Baguette-Brötchen mag ich sehr gern. Aus dem Brotbackforum habe ich mir dafür ein Rezept vom BrotDoc ausgesucht, die sogenannten BBB's (Björns Baguette-Brötchen). Wirklich empfehlenswertes Rezept!
Baguette-Brötchen
Meine Nachbackliste wird immer länger, es stehen noch so viele Brot- und Brötchenrezepte drauf. Wir können leider gar nicht soviel essen, wie ich backen möchte! Ich glaube, das nennt man Backwahn...