Montag, 9. Mai 2016

Super Sonntag!

War das gestern nicht ein Super-Sonntag? Strahlender Sonnenschein den ganzen Tag und fast sommerliche Temperaturen. Dem Hoch Peter sei's gedankt! So kann es gerne noch eine Weile bleiben...

Einfach perfekt! Ein Anblick den man gerne sieht.

Die Eissaison ist hiermit eröffnet, die Kühltruhe ist gut bestückt! Mein GG hat mir trotzdem diesen nachdrücklichen Hinweis auf dem Küchenbrett hinterlassen. Der Weg in den Keller ist ihm wohl zu weit... will der Herr sich auch noch bedienen lassen?!

Ein unmissverständlicher Hinweis, das Verlangen muss wohl sehr dringend sein!

Sonntag, 8. Mai 2016

Nachgebacken: Friesenkanten

Ich hatte schon lange mal wieder Lust auf "Körnerbrötchen", die gibt es bei mir viel zu selten. Mein Mann steht nicht so auf Körner, O-Ton: "Ich bin doch kein Huhn!" Sonnenblumenkerne und Haferflocken fallen für ihn leider auch in die Körner-Kategorie. Im BBF habe ich ein schönes Rezept gefunden, die Friesenkanten. Gesehen, gelesen und nachgebacken. Diese Kanten sind geschmacklich und optisch einfach Spitze! Ich finde, das sieht man sogar schon auf den Fotos. Die Unterseite der Friesenkanten habe ich nur in Sonnenblumenkerne getunkt, für die Oberseite habe ich eine Flocken-Saatenmischung verwendet. Das kernige Rezept kann ich wirklich zum Nachbacken empfehlen.

Friesenkanten, ein Rezept von Tosca/Ute aus dem BBF
Friesenkanten - der Anschnitt. Super Krume!

Samstag, 7. Mai 2016

Projekt Märchenbuch

Jorinde und Joringel - Original und noch nicht koloriert
Da ja innerhalb der Familie der Bedarf an Socken und Topflappen inzwischen gedeckt ist (siehe Post von gestern), habe ich während meiner Bloggerpause ein altes, fast vergessenes Hobby wieder aufleben lassen, nämlich "Märchenbuch kolorieren". Ich besitze die vollständige Ausgabe von "Kinder- und Hausmärchen - Gesammelt durch die Brüder Grimm". In diesem Märchenbuch sind 130 schöne Holzschnitte von Ludwig Richter. Vor etlichen Jahren habe ich damit begonnen, diese Bilder mit Aquarellfarben zu kolorieren. Etwa ein Drittel hatte ich bereits fertig koloriert, dann habe ich lange Zeit damit pausiert (wahrscheinlich kam mir wieder irgend ein anderes "Projekt" dazwischen).

Da ich ja inzwischen nichts mehr zu stricken hatte, musste ich mir eben ein anderes Betätigungsfeld suchen. Da ist mir mein schönes Märchenbuch wieder in den Sinn gekommen. Also habe ich mich daran gemacht, die noch farb-losen Holzschnitte weiter zu kolorieren. Fertig bin ich mit dem Buch noch lange nicht, wie gesagt, es sind immerhin 130 größere und kleinere Holzschnitte darin, die koloriert werden müssen. Irgendwann aber wird auch das letzte Bild farbig sein - und damit wird mein Märchenbuch zu einem Unikat, dass es auf dieser Welt kein zweites Mal gibt! Hoho!

Manch einer fragt jetzt vielleicht nach dem Sinn des Ganzen. Mir ist schon klar, wenn ich heute mal unter der Erde bin wird mein einzigartiges Märchenbuch, wie viele andere meiner persönlichen Dinge, bestimmt ohne Zögern "entsorgt" werden. Wer liest denn heute noch Märchen? Aber im Hier und Jetzt macht mir die ganze Sache einfach Spaß - und die Arbeit daran hat auch etwas sehr entspannendes. Zudem sehen die Bilder in Farbe einfach schöner aus, nicht so farblos, hehe!

Hier eine kleine Auswahl der bereits fertig "angemalten" Bilder, damit man sich das "Projekt Märchenbuch" auch vorstellen kann:
Aschenputtel
Das tapfere Schneiderlein
Schneewittchen
Dornröschen
Tischlein deckdich


Märchenbuch-Titelblatt

Freitag, 6. Mai 2016

Alte Hobbies wiederentdeckt

Ja, ich lebe noch! Mancher wird sich vielleicht gewundert haben, denn seit einem Dreivierteljahr habe ich hier nichts mehr gepostet. Ehrlich gesagt, irgendwie hat mir die Lust gefehlt - aber auch die Zeit. In den letzten 9 Monaten habe ich nämlich alte Hobbies wieder aufgenommen bzw. fortgesetzt. Unter anderem  habe ich wieder mit dem (Socken)Stricken angefangen. In früheren Zeiten habe ich viele Socken gestrickt, mein Mann liebt diese Selbstgestrickten sehr. Mittendrin habe ich plötzlich damit aufgehört, warum weiß ich auch nicht mehr.

Als erstes habe ich ein vor Jahren angefangenes Sockenpaar endlich beendet. Es fehlten eigentlich nur noch der Fuß und die Spitze beim zweiten Socken, warum ich diese Socke nie fertig gestrickt habe, ist mir selbst schleierhaft. Das war nur der erste Streich, denn jetzt bin ich wieder auf den Geschmack gekommen und habe erst mal alle vorhandene Sockenwolle verstrickt. Das waren immerhin an die 400 g Wolle, die da schon jahrelang im Handarbeitskorb lagen. Danach musste neues Material her, denn nun gab es kein Halten mehr: über 12 Paar Herren- und Damensocken bzw. Söckchen in allen möglichen Farben und Mustern habe ich in den vergangenen Monaten gestrickt. Eine neue Art die Ferse zu stricken, habe ich dabei auch für mich entdeckt: die Bumerangferse. Das ist meine Lieblingsferse geworden, sie ist wirklich schnell und einfach zu stricken.

Das angefangene Paar ist endlich fertig gestrickt.

Alte Lagerbestände mussten weg.
Mit klassischer Ferse und Sternchenspitze
Mit Bumerang-Ferse und Bandspitze
Damensocken mit Ajourmuster. Wolle Regia Cotton Trend & Color, Farbe Nebel
Inzwischen ist wirklich jeder in der Familie ausreichend mit Socken versorgt, der Bedarf ist vorerst gedeckt. Wirklich sehr schade, gerade als ich so richtig in Schwung gekommen bin! Was blieb mir übrig, meine Hände wollten nicht mehr untätig bleiben, da hab ich halt mit dem Häkeln weitergemacht. Da ich darin nur wenig Übung habe, produzierte ich eben nur Topflappen und Topfuntersetzer. Leider ist der Bedarf an selbstgehäkelten Küchentextilien in der Familie auch begrenzt. Was bedeutet, dass ich unbedingt ein größeres, aufwändigeres Projekt in Angriff nehmen muss. Etwas womit ich mich lange beschäftigen kann. Mir schwebt da eine große Häkeldecke aus vielen bunten Quadraten vor...
Klassische Topflappen...

...und Topfuntersetzer (mit doppeltem Faden gehäkelt)

Sonntag, 26. Juli 2015

Schlechte Nachricht - das Wespennest wurde geplündert und zerstört


Das Nest leer geräumt und teilweise zerstört
Es hätte so schön sein können, aber es sollte wohl nicht sein. Als ich wie gewöhnlich heute morgen nach meinen Wespen schaute, bot sich mir ein böser Anblick. Das Nest war leer und verlassen, alle Larven waren weg und die Zellen ziemlich zerfleddert. Da hat wahrscheinlich ein Vogel fette Beute gemacht, die gesamte Population ist vernichtet.

Zuerst schien es so, als ob alle Nestbewohner geflüchtet seien, aber ganz versteckt hinter dem Nest lugte doch noch die Königin hervor. Später überprüfte sie noch einmal alle Zellen ganz genau und flog dann, wie ihre Arbeiterinnen, endgültig davon.

Nun werde ich die Geburt der Jungköniginnen und Drohnen nicht mehr aus nächster Nähe verfolgen können. Da Haus-Feldwespen standorttreu sind, hatte ich doch auch darauf gehofft, im nächsten Jahr den Bau eines Feldwespenstaates von Beginn an zu verfolgen. Die begatteten Jungköniginnen überwintern nämlich meist in der Nähe des alten Nestes, um dann im Frühjahr mit dem Nestbau und der Gründung eines neuen Staates zu beginnen. Aus den ersten Eiern die sie legen schlüpfen Arbeiterinnen, die der Königin beim weiteren Ausbau und später bei der Brutpflege helfen. Alles das werde ich 2016 nun leider nicht miterleben können, das ist zu schade.

Die Königin ist als letzte geblieben - ich erkenne sie an ihrer markanten Kopfzeichnung

Vergeblich inspiziert sie alle Zellen, aber ihre gesamte Brut ist vernichtet.
Das letzte Portrait der Feldwespenkönigin auf ihrem geplünderten Nest
Zum Abschluß noch ein (zu) kurzes Mini-Video aus besseren Zeiten, aufgenommen am 12. Juli 2015, da waren die Larven noch sehr klein. Man sieht wie die Königin erbeutete Insekten fein zerkleinert. Diesen Insektenbrei gibt sie dann zur Fütterung der Brut an ihre Arbeiterinnen weiter.

Sonntag, 19. Juli 2015

Meine Feldwespen: Die ersten Larven sind zu sehen

Die Larven werden von der Königin gut bewacht.

Ich habe natürlich täglich nach meinen Wespen gesehen. Anfangs tat sich irgendwie garnichts, die gut sichtbaren Eier in den Zellen am linken Rand waren immer unverändert. Nach einer Woche habe ich dann mal eine Taschenlampe zu Hilfe genommen und die gesamte Wabe ausgeleuchtet - und siehe da, in den mittleren Zellen regte sich Leben, darin konnte ich vorher gar nichts erkennen. Dort ist es auch schwierig zu fotografieren, ich muss mich dabei ziemlich verrenken!
Ganz schön dick und rund!

Inzwischen sind die Larven gut gewachsen und werden von den Arbeiterinnen fleißig gefüttert. Waren es anfangs noch fünf Bewohner - vier Arbeiterinnen und eine Königin - ist eine Arbeiterin inzwischen irgendwie abhanden gekommen. Jetzt muss die Brutpflege also von nur noch drei Arbeiterinnen übernommen werden, die Königin selbst verlässt das Nest nur noch selten und wenn, dann nur ganz kurz. Während ihr "Volk" unterwegs ist um Nahrung für sie und für die Brut heranzuschaffen, bewacht sie das Nest. Zwischendurch hilft sie auch mal bei der Reinigung der Zellen und beim Füttern der Larven.

Feldwespe mit Futterbrei aus zerkleinerten Insekten zur Fütterung der Larven

Manche Larven sind noch ganz winzig
Die Larven haben auch sehr unterschiedliche Entwicklungsstadien. Während die Larven am linken Rand erst jetzt geschlüpft sind, sind die Larven in den mittleren Zellen schon dick und rund. Als nächstes werden sie ihre Brutzelle mit Spinnfäden verschließen und sich dann in der verschlossenen Zelle verpuppen. Mit etwas Glück kann ich vielleicht das Schlüpfen der fertigen Wespe erleben!

Freitag, 10. Juli 2015

Wespennest der Haus-Feldwespe auf unserem Balkon

Alle fünf Nestbewohner auf einem Bild. Einige Zellen sind mit Eiern besetzt
Dieser Tage habe ich ein Nest der Haus-Feldwespe (Polistes dominula), auch Gallische Feldwespe genannt, auf unserem Balkon entdeckt. Das Nest ist ziemlich klein, nur ca. 3-4 cm im Durchmesser, deshalb habe ich es erst jetzt bemerkt. Gewöhnlich umfasst ein Feldwespenstaat nicht mehr als 10-30 Tiere, "mein" Nest wird derzeit von 5 Individuen bevölkert. Mehrere Zellen sind mit Eiern besetzt, ich werde deren Entwicklung zu Larven und zum fertigen Insekt natürlich gespannt verfolgen und mit meiner Kamera dokumentieren. Da diese Wespenart ziemlich ruhig und nicht aggressiv ist, kann ich ohne Probleme Aufnahmen aus nächster Nähe machen, glücklicherweise ist das Nest für mich auch gut erreichbar.

Diese Aufnahmen habe ich am 08. Juli 2015 mit meiner Canon PowerShot A590 IS und der Nahlinse 250 D gemacht.
Nahaufnahme der Feldwespe mit Zellen und Ei

Kopfzeichnung einer Haus-Feldwespe (Polistes dominula)
Hier noch eine Aufnahme von 2011, als Wespen unsere Vogeltränke besuchten. Damals waren es für mich einfach nur "Wespen", heute weiß ich, dass es Haus-Feldwespen waren.

Man kann die Feldwespen eigentlich leicht von den echten Wespen unterscheiden: Ihre Fühler sind, im Gegensatz zu den echten Wespen, orangefarben und nicht schwarz, ebenso sind ihre Kauwerkzeuge schwarz und nicht gelb. Der Hinterleib läuft an beiden Enden spitz zu, bei den echten Wespen ist die Taille gerade und sieht wie abgeschnitten aus. Ein gutes Erkennungsmerkmal sind auch die überlangen Hinterbeine, die beim Flug weit herunter hängen, daran kann man sie beim Fliegen schon von weitem erkennen.

Haus-Feldwespen bei der Wasseraufnahme
Wer mehr über diese interessante und friedfertige Wespenart erfahren möchte, hier sind einige weiterführende Links: Aktion Wespenschutz, Hornissenschutz und Wikipedia

Freitag, 20. März 2015

Sonnenfinsternis 20. März 2015


So habe ich die Aufnahmen gemacht - einfach ein Schweißschutzglas in einer bestimmten Entfernung zwischen Sonne und Kamera gehalten.
Hier war der Abstand zwischen Kamera und Glas noch zu gering, deshalb die störende Spiegelung

Bereits am 11.08.1999 hatte ich das Glück eine totale Sonnenfinsternis erleben zu dürfen. Dieses Ereignis ist mir unvergesslich. Ein großes Glück war es tatsächlich, denn nur an wenigen Standorten war diese Sonnenfinsternis gut zu beobachten, der Himmel war nämlich vielerorts wolkenverhangen. Doch über Mückenloch rissen die Wolken auf und gaben den Blick auf die Sonne gerade noch rechtzeitig frei. Damals war ich leider zu aufgeregt, um ans Fotografieren zu denken, aber als am 20. März 2015 eine partielle Sonnenfinsternis erwartet wurde, habe ich mich fototechnisch entsprechend gut darauf vorbereitet.

Ich hatte nämlich eine geniale Idee! Seit der letzten Sofi vom August 1999 lag irgendwo noch das Schutzglas eines Schweißerhelms herum (jaja, sowas sollte man immer im Haus haben) und damit habe ich ein bisschen experimentiert. Es galt nämlich den besten Abstand zwischen Glas und Kamera herauszufinden. Beim ersten Versuch hielt ich das Schutzglas noch direkt ans Objektiv, das ging gar nicht. Beim nächsten Versuch hielt ich es etwas weiter weg, das war schon besser, aber meine Kamera und ich spiegelten uns zu stark im dunklen Glas. Nach einigen Versuchen hatte ich den richtigen Abstand gefunden. Obwohl ich einhändig fotografieren musste (und meine Kamera eine ziemlich einfache ist) bin ich ganz stolz auf das Ergebnis. Aber seht selbst, war das nicht eine geniale Idee? Ich könnte mir selbst stundenlang auf die Schulter klopfen...

Fotocollage aus Einzelbildern
Meine Kamera habe ich auf die größtmögliche Auflösung und auf eine niedrige ISO eingestellt. Bei der späteren Bearbeitung habe ich dann das Bild der Sonne aus dem Foto freigestellt. Wer alle Einzelaufnahmen (16) sehen will, kann sie sich in meinem Picasa-Album anschauen.

Eine weitere Fotosession einer Sonnenfinsternis wird es für mich nie mehr geben, denn die nächste totale Sofi die auch in Deutschland zu sehen ist, wird erst wieder 2081 erwartet. Da sehe ich mit Sicherheit überhaupt nichts mehr und schon gar keine Sonne...

Montag, 5. Januar 2015

Silvester 2014: Pesto-Schnecken und Grissini


Ich hoffe ihr hattet alle auch einen guten Start ins Neue Jahr 2015! Für unsere "Silvesterparty" (ja, ja - auch zu zweit kann man Party feiern) habe ich Pesto-Schnecken und Grissini gebacken. Beide sind aus dem selben Teig, aus der einen Hälfte backe ich die Schnecken und aus der anderen Grissini. Warnung! Bei beiden besteht Suchtgefahr!
Die Tradition kam natürlich auch nicht zu kurz, es gab wie immer zu Silvester meinen Heringssalat mit Rindfleisch. Inzwischen natürlich mit selbst gebackenem Toastbrot...

Samstag, 27. Dezember 2014

Der erste Schnee 2014

Der erste Schnee 2014
Langsam aber sicher schneien wir ein

Spuren im Schnee...

Weiße Überraschung nach den Weihnachtsfeiertagen: Über Nacht ist der erste Schnee gefallen. Musste es denn gleich so viel sein?! Im vorigen Jahr kam der erste Schnee vier Wochen früher, genau am 26. November -  und es war auch der letzte Schnee der im Winter 2013 hier bei uns gefallen ist. Ich habe so ein dumpfes Gefühl, dass wir in diesem Jahr nicht so glimpflich davonkommen werden...

Sieht ja alles sehr schön aus, aber ich bleibe dabei: